Vitale Reben durch gezielte Blattdüngung

Für den Weinbau gibt es ein Vielzahl  an verschiedenen Blattdüngern mit den unterschiedlichsten Nährstoffen und Einsatzbereichen. Gerade in Trocken-
phasen und unter Stressbedingungen kann eine Blattdüngergabe die Vitalität und den Wuchs der Reben verbessern. Wichtig ist eine regelmäßige und gezielte Anwendung (2–3 Anwendungen) des Blattdüngers. Von einer einmalige Gabe mit relativ hoher Aufwandmenge ist abzuraten, da sehr große Mengen an Nährstoffen oft nicht vollständig aufgenommen werden können. 

AlgoVital® Plus

Pflanzenhilfsmittel auf Basis von Braunalgen

AlgoVital® Plus enthält eine Vielzahl an Spurennährstoffen und hilft der Rebe Stresssituationen (Hitze, Trockenheit, etc.) zu überstehen. Zudem fördert das Algenextrakt die Verträglichkeit von Pflanzenschutzmaßnahmen. Viele Winzer setzen 2-3 l/ha AlgoVital® Plus standardmäßig der Spritzbrühe zu, um die Vitalität der Reben zu steigern. 

Anwendung: 2–4 l/ha

AminoVital

Pflanzenstärkungsmittel zur Verbesserung der Stickstoffversorgung

Vor allem während extremen Trockenphasen kann es zu einer unzureichenden Stickstoffversorgung der Reben kommen. In dieser Zeit sorgt eine Blattdüngnung mit AminoVital für eine gute Stickstoffversorgung und somit für optimale Wachstumsbedingungen. AminoVital hat zusätzlich eine benetzende Wirkung und lässt sich hervorragend mit Netzschwefel und Kupfer mischen.

Anwendung: 2–3 l/ha 

CarboEco-Fe

Schnellwirksamer flüssiger Eisendünger auf Basis von Eisencitrat

Starke Chlorose führt zu einer schlechten Blührate und somit zu Ertragsverlusten. Die Blattvergilbungen können durch den Einsatz von CarboEco-Fe behoben werden. Wichtig ist der frühzeitige Einsatz des Eisendüngers, der bei Bedarf mehrmals wiederholt werden sollte. Während der Blüte darf CarboEco-Fe nicht appliziert werden, da ansonsten Verrieselungsschäden verursacht werden können.

Anwendung: In chloroseanfälligen Lagen bis zu 4 Anwendungen mit 3–5 l/ha

Magnisol

Flüssiger Magnesiumblattdünger zur Vorbeugung von Stiellähme

Stark verrieselte Trauben und tiefe Nachttemperaturen zu Reifebeginn sind nur einige der vielen Faktoren, die zur Stiellähme führen können. Bei anfälligen Sorten empfehlen wir drei Anwendungen ab dem Stadium Traubenschluss. Als sehr wichtigen Zeitpunkt einer Behandlung wird bei Rotweinsorten der Zeitpunkt zum Farbumschlag bewertet.

Anwendung: 3 Anwendungen mit 3–4 l/ha